Allgemeine Geschäftsbedingungen

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle zwischen Brigitte Ursprung (im Folgenden Auftraggeber genannt) und dem jeweiligen Auftraggeber (im Folgenden Auftraggeber genannt) abgeschlossene Verträge und erteilten Aufträge. Sie gelten als vereinbart, wenn ihnen nicht umgehend widersprochen wird.

1. Geltung der Geschäftsbedingungen

Die Produktion von Lichtbildern und die Erteilung von Bildlizenzen erfolgt ausschließlich aufgrund nachstehender AGB. Diese Bedingungen gelten auch für alle künftigen Produktions- und Lizenzverträge, sofern nicht ausdrücklich abweichende Regelungen vereinbart werden. „Lichtbilder“, im Sinne dieser AGB, sind alle vom Auftragnehmer hergestellten Produkte, gleich in welcher technischen Form oder in welchem Medium sie erstellt wurden oder vorliegen.

2. Produktionsaufträge

2.1. Der Auf­tragge­ber kennt den fotografis­chen und bildgestal­ter­ischen Stil des Auftragnehmers und ist sich bewusst, dass seine Licht­bilder in ähn­lichem Stil bear­beitet werden.

2.2. Muss bei der Auftragsabwicklung die Leistung eines Dritten in Anspruch genommen werden, ist der Auftragnehmer bevollmächtigt, die entsprechenden Verpflichtungen im Namen und für Rechnung des Auftraggebers einzugehen.

2.3. Der Auftragnehmer wählt die Lichtbilder aus, die er dem Auftraggeber bei Abschluss der Produktion zur Abnahme vorlegt. Nutzungsrechte werden nur an den Lichtbilder eingeräumt, die der Auftraggeber als vertragsgemäß abnimmt. Unbearbeitete Rohdaten hat der Auftragnehmer nicht herauszugeben.

2.4. Der Auftragnehmer liefert seine Arbeiten zumeist bin­nen drei Arbeitswochen aus. Bei Hochzeitsreportagen gilt eine Lieferzeit von 6–8 Wochen. Betrieb­s­be­d­ingten Verzögerun­gen, sowie Verzögerun­gen durch höhere Gewalt, Betrieb­sstörun­gen, von Verzögerun­gen seit­ens des Labors oder dessen Trans­port­firma etc. stellen keinen Rekla­ma­tion­s­grund dar. Der Auftragnehmer haftet für Fristüber­schre­itung nur bei Vor­satz und grober Fahrlässigkeit.

3. Produktionshonorar

3.1. Wenn nicht anders vereinbart, ist das Produktionshonorar bei Beendigung des Foto-shootings fällig. Der Auftragnehmer ist berechtigt, eine Anzahlung zu verlangen. Das Produktionshonoror der dazu gebuchten Fotos, ist innerhalb von zehn Werktagen nach Erhalt der Lichtbilder zu begleichen.

3.2. Bei Aufträgen zur Hochzeitsfotografie wird eine Anzahlung von 30 % des Gesamt-
honorars berechnet. Nach Unterzeichnung des Hochzeitsvertrages durch den Auftraggeber wird die Anzahlung innerhalb von sieben Tagen per Überweisung fällig.
Nach Zahlungseingang bestätigt der Auftragnehmer per eMail den Fototermin. Der restliche Betrag ist nach dem Shooting innerhalb von zehn Kalendertagen
per Überweisung zu begleichen.

3.3. Bei Stornierung des Auftrags wird die Anzahlung nicht erstattet.

3.4. Die zu übertragenden bzw. einzuräumenden Nutzungsrechte erwirbt der Auftraggeber erst mit vollständigen Bezahlung des Honorars.

4. Nutzungsrechte

4.1. Der Auftraggeber erwirbt an den Lichtbildern nur die Nutzungsrechte für den privaten Gebrauch. Die Vervielfältigung und die Weitergabe an Dritte werden für private Zwecke eingeräumt. Eine kommerzielle Nutzung sowie eine kommerzielle und/oder öffentliche, nicht private Wiedergabe ist nicht gestattet (ausgenommen gewerbliche Nutzung durch schrift-liche Genehmigung). Eigentumsrechte werden nicht übertragen.

4.2. Eine Nutzung der Lichtbilder vom Auftraggeber ist grundsätzlich nur in der Originalfassung zulässig. Jede Änderung oder Umgestaltung und jede Veränderung bei der Bildwiedergabe bedarf der vorherigen Zustimmung des Auftragnehmers.

4.3. Bei jeder Bildveröffentlichung ist der Auftragnehmer als Urheber zu benennen. Die Benennung muss beim Lichtbild erfolgen. Im Internet muss der Link zur Website des Auftragnehmers www.fortune-days.de angegeben sein. Eine Ver­let­zung des Rechts auf Namen­snen­nung berechtigt den Auftragnehmer zum Schadensersatz.

4.4. Ferner darf der Auftragnehmer alle entstandenen Lichtbilder ohne jede zeitliche, örtliche und inhaltliche Einschränkung in veränderter oder unveränderter Form durch sich selbst verwenden. Insbesondere für eigene Referenzzwecke und im Rahmen seiner Eigenwerbung. Der Auftraggeber tritt hierfür das Recht am eigenen Bild ab.

4.5. Bei Aufträgen zur Hochzeitsfotografie sind die Auftraggeber insoweit mit der Veröffentlichung einverstanden, und werden auch die Gäste der Hochzeit darauf hinweisen und deren Einverständnis einholen, dass eine Veröffentlichung der Bilder erfolgen kann. Die Auftraggeber versichern, dass in diesem Fall die Einwilligung der abgebildeten Personen zur Veröffentlichung, Vervielfältigung und Verbreitung der Lichtbilder besitzen und erklären sich selbst damit auch einverstanden. Für Ersatzansprüche Dritter, die auf dem nicht vorliegen dieser Einwilligung beruhen, werden die Auftraggeber, den Auftragnehmer von der Haftung vollumfänglich freigestellt.

4.6. Künftige Auftraggeber sollen von der Qualität der Arbeiten überzeugt werden. Daher schließen alle Preise die Einräumung der Veröffentlichungsrechte ein. Ist keine Veröffentlichung durch den Auftraggeber gewünscht, wird ein Aufpreis von 15 % berechnet.

5. Haftung und Schadensersatz

5.1. Die Zusendung und Rücksendung von Lichtbildern erfolgt auf Gefahr und für Rechnung des Auftraggebers.

5.2. Der Auftragnehmer ver­wahrt die Daten sorgfältig. Er ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, von ihm auf­be­wahrte Daten nach drei Jahren seit Beendi­gung des Auf­trags zu vernichten.

5.3. Bei jeglicher unberechtigten Nutzung, Verwendung, Wiedergabe, Weitergabe oder Veränderung des Bild­materials ist für jeden Einzelfall eine Vertragsstrafe in Höhe des fünffachen Nutzungshonorars zu zahlen, vorbehaltlich weitergehender Schadensersatzansprüche.

6. Gutscheine für Fotografieleistungen

6.1. Gutscheine können im Wert von 25, 50 und 100 Euro zzgl. Versandkosten erworben werden und werden nicht in bar aus­gezahlt. Eine Kombination von mehreren Gutscheinen ist möglich. Die Bezahlung erfolgt per Vorkasse (Über­weisung). Der Gutscheincode muss bei Shootinganfragen angegeben werden. Gutscheine berechti­gen die Per­son mit dem gültigen Gutscheincode nach voll­ständi­ger Bezahlung, inner­halb des Gültigkeit­szeitraums zur Buchung eines Ter­mins beim Auftragnehmer. Alle Gutscheine sind mit einer eindeutigen Codenummer versehen, die nicht personenbezogen sind. Der Gutschein ist somit übertragbar.

6.2. Das Vervielfältigen, Editieren oder Manipulieren der Gutscheine ist nicht gestattet.

6.3. Sollte bei einem Gutschein der Wert nicht aus­re­ichen, wird die Dif­ferenz danach in Rech­nung gestellt. Wird der Gutscheinwert nicht vollständig aufgebraucht oder die Leistung
nicht vollständig in Anspruch genommen, verfällt die nicht genutzte Differenz. Eine Erstattung ist nicht möglich.

6.4. Soweit nicht anders angegeben, kann jeder Gutschein nur einmal in Anspruch genommen werden und gilt für ein Shooting am aktuellen Firmensitz. Nach Absprache kann der Ort auch vorher abgestimmt und mögliche Fahrtkosten mitgebucht werden. Die Gültigkeits­dauer richtet sich nach §195 BGB.

6.5. Die Vertragserklärung über den Kauf des Gutscheins kann innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen in Textform (z. B. Brief, eMail) oder durch Rücksendung des Gutscheins widerrufen werden.

Der Widerruf ist zu richten an (ladungsfähige Anschrift):

Brigitte Ursprung
Gartenstraße 8
97072 Würzburg

6.6. Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen herauszugeben. Die Frist beginnt mit der Absendung der Widerrufserklärung oder des Gutscheins.

7. Stornierungsbedingungen

Storniert der Auf­tragge­ber die Buchung, steht dem Auftragnehmer ein Aus­fall­hono­rar zu. Dies wird wie folgt berech­net: Storno ab dem 10. Tag vor dem gebuchten Ter­min: 25 %; Storno 3–7 Tage vorher 50 %; ab 2 Tagen 100 % der vere­in­barten Gesamt­summe. Kann ein Shooting auf Grund von absehbaren schlechten Wetterbedingungen (24 Stunden vor dem geplanten Shootingtermin) nicht durchgeführt werden, entstehen für den Auftraggeber keine Kosten.

8. Designaufträge

8.1. Bei Designaufträgen ist grundsätzlich ein Entwurf und eine Korrekturstufe im Angebot enthalten. Die Kosten für weitere Korrekturstufen oder Änderungswünsche sind vom Kunden zu tragen und werden nach Stunden zu einem Stundensatz i.H.v. 80 Euro netto abgerechnet. Vor Beginn der Produktion (Reinzeichnung, Herstellung der Druckplatten, Druck) ist das Layout durch den Auftraggeber freizugeben. Die Freigabe muss schriftlich per eMail erfolgen und ist bindend. Die Korrektur etwaiger Fehler – z.B. Schreibfehler, falsche Daten oder Namen – ist nach Layoutfreigabe mit Kosten verbunden, die der Kunde zu tragen hat, wenn er die Korrektur der Fehler wünscht. Der Auftragnehmer erstellt auf Wunsch ein Angebot für die Korrekturen und führt diese durch. Der Auftraggeber hat die Vertragsgemäßheit und Richtigkeit der gelieferten Daten in jedem Fall zu prüfen.

9. Datenschutz

Zum Geschäftsverkehr erforder­liche per­so­n­en­be­zo­gene Daten des Auf­tragge­bers kön­nen gespe­ichert wer­den. Der Auftragnehmer verpflichtet sich im Rah­men des Auf­trages bekannt gewor­dene Infor­ma­tio­nen ver­traulich zu behandeln.

10. Rechtswirksamkeit, Statut und Gerichtsstand

Erfüllungsort für alle Verpflichtungen aus dem Vertragsverhältnis ist der Sitz des Fotografen. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

11. Salvatorische Klausel

Soweit Bedin­gun­gen der oben aufge­führten AGB ganz oder teil­weise unwirk­sam sind oder wer­den, sind die übri­gen Bedin­gun­gen weit­er­hin wirk­sam. Die unwirk­same Bedin­gung wird durch die geset­zliche Regelung ersetzt.

Würzburg, 21. August 2016